Als am Samstagmorgen Ortszeit Einschläge im Iran beginnen, ist klar, dass der gigantische Aufmarsch von US-Militärgerät in der Region keine Drohkulisse war. Als Donald Trump daraufhin vor die Kamera tritt, sieht man ihm an, dass das vielleicht die Entscheidung seines Lebens ist – was bei seinem Leben schon etwas bedeutet. Mit tief ins Gesicht gezogener USA-Kappe, die einen dunklen Schatten über seine Augen wirft, verkündet der US-Präsident den Krieg. Die Revolutionsgarden und das iranische Regime fordert er zur Kapitulation, das iranische Volk zur Revolution auf. Er sagt: „Zum Schluss sage ich dem großartigen, stolzen Volk des Iran heute Abend: Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen. (…) Wenn wir fertig sind, übernehmt die Regierung. Sie wird euch gehören. Das wird wahrscheinlich eure einzige Chance für Generationen sein.“
Der Palast von Irans Despoten Ali Chamenei wird ausradiert, der Iran schießt mit Kamikaze-Drohnen auf Dubai und attackiert Luxushotels. Aufnahmen zeigen, wie eine iranische Drohne nahe des Burj Khalifa einschlägt, des höchsten Gebäudes der Welt – kurz denkt man an 9/11. Auch diese Reaktion zeigt: Der Iran wirft nun alles in die Waagschale, was er hat.
Die historische Bedeutung dieser Tage kann man gar nicht genug unterstreichen. Es geht nicht nur um die Frage, inwiefern ein islamistisches Regime, das einer von vornherein semi-suizidalen Endzeit-Idee anhängt, die Atombombe bekommt. Sollte das Regime fallen, würden die Stellvertreterkonflikte im Jemen, in Syrien und im Libanon enden, der Nahe Osten würde auf eine seit Jahrzehnten unbekannte Art und Weise befriedet werden, und das persische Volk würde von einem der brutalsten Regime dieser Zeit befreit werden, das allein in den vergangenen Wochen Zehntausende Demonstranten abschlachten ließ.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










