Sarah Engels fährt für Deutschland zum ESC nach Wien – doch kurz vorher sorgt ein Video aus Südafrika für einen massiven Shitstorm. Der Vorwurf: „White Saviorism“ und der respektlose Umgang mit schwarzen Kindern als PR-Kulisse.
Die Sängerin Sarah Engels ist in die „Voluntourismus“-Falle getappt. In Südafrika inszenierte sie sich singend zwischen schwarzen Kindern – ein Motiv, das wirkt wie direkt aus alten Charity-Kampagnen importiert. Die Kritik daran ist schon nachvollziehbar, kratzt aber wie immer nur an der Oberfläche.
Hier prallen nämlich zwei Seiten aufeinander, die sich ähnlicher sind, als sie glauben. Auf der einen Seite die kalkulierte Selbstdarstellung, bei der Kinder zur Requisite werden, um das eigene Image aufzupolieren. Auf der anderen Seite eine moralisch aufgeladene Empörungsmaschinerie, die das sofort nutzt, um das Narrativ von Unterdrückung, Privilegien und strukturellem Rassismus zu bestätigen.
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