Frauke Brosius-Gersdorf zieht Kandidatur zur Wahl als Verfassungsrichterin zurück

vor 12 Monaten

Frauke Brosius-Gersdorf zieht Kandidatur zur Wahl als Verfassungsrichterin zurück
Bildquelle: Tichys Einblick

Die SPD und Frauke Brosius-Gersdorf hatten sich ohne Not in eine aussichtslose Lage manövriert. Und statt beizeiten nach einem Ausweg zu suchen, haben sie ihre Möglichkeiten mit ehrpuseligem Genöle immer weiter verengt. Jetzt, wo es definitiv zu spät war, haben sie sich zu einem beleidigten und vorwurfsvollen Verzicht entschlossen. Dieser Verzicht nach all dem Gedröhne, jeden zu verklagen, der auf ihr problematisches Rechtsverständnis und ihr offensichtlich noch problematischeres akademisches Verständnis hinweist, kann nur als ein vollumfängliches Eingeständnis der Richtigkeit aller gegen sie vorgebrachten Vorwürfe gewertet werden.

Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass im linken Milieu ein tiefes Bedürfnis nach bürgerlichen Auszeichnungen vorhanden ist. Man will Titel und vor allem will man die anderen zur Ehrerbietung zwingen, die man selbst in seinem obrigkeitshörigen Duckmäusertum mit diesen Titeln verknüpft. Was man aber auf keinen Fall will, ist sich die Mühe machen und die nötige Arbeit leisten, die mit diesen Titeln, so man sie denn ordentlich erlangen will, verbunden wären. Und wie alle, die gerne flunkern, ist man vollkommen humorlos, wenn man bei den eigenen Machenschaften erwischt wird, die man obendrein noch schlampig, ohne sich dabei allzu viel Mühe gemacht zu haben, erledigt hat.

Josef Kraus schrieb vor kurzem, nachdem das Gutachten von Wagner veröffentlicht worden war in TE:

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