In zwei Wochen startet die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Auf der Pressekonferenz in Herzogenaurach zum Auftakt des Trainingslagers standen am Mittwoch Bundestrainer Julian Nagelsmann und Sportdirektor Rudi Völler der Presse Rede und Antwort. Völler machte vorab schon deutlich, dass er seinem Trainer den Rücken stärken wird: „Wenn es Gegenwind gibt, bin ich ja auch noch da“.
Seit 2023 ist Rudi Völler Sportdirektor beim DFB
Fragen nach politischen Statements wiegelte Völler sofort ab: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen. Das geht vor“.
Es ist eine klare Absage an politische Statements aller Art: „Es gibt viele Dinge in der Welt, die uns alle nicht gefallen. Ich hätte auch gerne ein bisschen mehr Frieden überall. Aber das wird jetzt nicht zu lösen sein bis zum Eröffnungsspiel“, so Völler. „Am Ende geht es auch nur um Fußball. Das sollte man schon trennen. Bei allen unangenehmen Begleiterscheinungen sollte man trotzdem versuchen, guten Fußball zu spielen und die Menschen zu begeistern.“
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