Der zehnminütige Applaus der Delegierten auf dem CDU-Parteitag hallte noch nach, da verdarb das Bundesministerium der Finanzen die fröhliche Sause in Stuttgart. Das Haus von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) meldete für den Januar 2026 einen Einbruch des bundesweiten Körperschaftsteueraufkommens von 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Gleichzeitig reduzierten sich die Einnahmen aus der veranlagten Einkommensteuer um 14,2 Prozent, während das Lohnsteueraufkommen um 9,1 Prozent stieg.
Das Mehrwertsteueraufkommen wuchs um zwei Prozent – Ausdruck der anhaltenden inflationären Tendenzen im Land, zu denen auch der Staat mit seiner Abgabenpolitik wesentlich beiträgt. Der Preisauftrieb mag zwar durch die anhaltende wirtschaftliche Schwäche gebremst werden. Dennoch kumulieren sich die Preissteigerungen über die Zeit, selbst bei fallender Inflationsrate, und lasten zunehmend auf den Verbrauchern.
Inflation ist immer gut für den Staat, weshalb sie uns auch erhalten bleibt.
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