Noch am Montag hat die Junge Union ein Papier veröffentlicht, in dem die Nachwuchs-Organisation ihr Nein zum Rentenpaket der Mütterparteien bekräftigte. Manche Journalisten wollten das glauben, andere Journalisten fürchteten das damit verbundene Ende der Regierung Friedrich Merz. Doch es war Papier. Wer sich lange genug kritisch mit der Politik beschäftigt hat, wusste, wie wenig solches Papier wert ist – auch in der Jungen Union, ganz besonders in der Jungen Union.
Nun hat das Rentenpaket eine deutliche Mehrheit im Bundestag erhalten. Deutlich, weil die Linke mit ihrer geschlossenen Enthaltung den Abstand zwischen Ja- und Nein-Stimmen komfortabel gemacht hat. Aber auch deutlich, weil die „Kanzlermehrheit“ stand – also CDU, CSU und SPD eine eigene Mehrheit hatten. Ganz ohne die Hilfe der linken Reserveregierungsparteien.
Was auffällt: Unter den sieben verbliebenen Rentensamurai sind keine Frauen. Sie haben sich allesamt für die eigenen Pensionsansprüche und gegen die Zukunft der Rentenversicherung entschieden. Es war den Männern vorbehalten, Rückgrat zu zeigen. Das gibt es noch in der Union, Rückgrat: siebenmal bei rund 200 Abgeordneten. Unter den sieben verbliebenen Samurai sind Johannes Winkel, der Vorsitzende der Jungen Union, sowie Pascal Reddig, der Chef der „Jungen Gruppe“ im Bundestag.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










