Im Eifer des Feiertagsgefechts

vor mehr als 1 Jahr

Im Eifer des Feiertagsgefechts
Bildquelle: Tichys Einblick

Alle Jahre wieder warnt das Robert Koch-Institut (RKI) für Volkshygiene, Quarantäneknast und Impffolgenverschleierung, nein, diesmal nicht vor Corona, sondern vor den Gefahren des Silvesteressens. Ein zünftiges Besäufnis zum Jahreswechsel ist damit nicht gemeint, sondern der schöne und verbreitete Brauch, Verwandte und Freunde am Silvesterabend zu einem geselligen Fondue- oder Raclette-Event einzuladen.

Eine nicht mehr ganz so neue Studie habe ergeben, dass das Risiko für bestimmte Durchfallerkrankungen durch den Verzehr von Fleischfondue oder Raclette mit Fleisch gesteigert sei. „Vor allem Hühnerfleisch ist hier ausschlaggebend und stellt eine potenzielle Erkrankungsgefahr dar.“ Der Grund: Rohes Hühnerfleisch sei häufig mit sogenannten Campylobacter-Bakterien verunreinigt.

Nun werde das Fleisch bei Fondue und Raclette zu Weihnachten in der Regel nicht roh gegessen, heißt es zutreffend in dem Bericht, wobei ich mich frage, was Fleisch bei einem Raclette-Essen überhaupt zu suchen hat. Jedenfalls würden die Stücke „im Eifer des Feiertagsgefechts“, welch nette Formulierung, „auch mal mit den bloßen Fingern berührt oder mit derselben Gabel, mit der auch gegessen wird“. Außerdem stehe das Fleisch häufig offen auf dem Esstisch und könnte so mit anderen Lebensmitteln oder Getränken in Berührung kommen. Kurzum: Kontakt mit den Bakterien könne nicht immer ausgeschlossen werden.

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