Der Mob von Paris: Truppen ohne Uniform?

vor etwa 2 Monaten

Der Mob von Paris: Truppen ohne Uniform?
Bildquelle: Tichys Einblick

Wer seine militärischen Absichten verschleiern will, aber auf Eroberungen nicht verzichten will, schickt Truppen ohne Uniform. Das Vorgehen ist weder neu, noch ist es originell. Zuletzt wurde es von Russland in der Ukraine praktiziert. Interessant ist dabei, wer wie darüber berichtet.

Der deutsche Medien-Mainstream berichtete über die Einnahme von Paris als wäre es ein Partyereignis junger, sozial benachteiligter junger Franzosen. Diese Erzählung erfreut sich im linken Mainstream größter Beliebtheit. Die offensichtlichen Täter gelten als unschuldige Opfer weißer, westlicher Gewalt, indem diese, rassistisch wie sie nun einmal ist, den moslemischen Underdogs jede gesellschaftliche Teilhabe versagt. Es ist das schlichte Denken noch schlichterer Menschen, das ihnen an westlichen Universitäten unter anderem in den Postcolonial Studies eingebläut worden ist. Eine “Wissenschaft”, die zu analysieren vorgibt, wie europäische Kolonialherrschaft Gesellschaften geprägt hat und wie diese Strukturen bis heute – etwa in Form von Rassismus, globalen Ungleichheiten oder Neokolonialismus – fortbesteht.

Das russische Staatsfernsehen hatte 2014 die Annexion, Übernahme, Eroberung, Befreiung der Krim (bitte je nach ideologischer Vorprägung den bevorzugten Begriff auswählen) als friedliche Rettungsaktion inszeniert. Die uniformierten russischen Kämpfer ohne Abzeichen wurden im staatlichen Programm als „höfliche Menschen“ oder „Selbstverteidigungskräfte“ dargestellt. Gar nicht unähnlich die Wortverdrehungen westlicher Mainstreammedien, die die Randale in Paris umdeklarieren: Die tagesschau etwa berichtet von ausgelassen feiernden Partygängern: “In Paris wurde der Champions-League-Sieg von PSG ausgelassen gefeiert.”

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