Teure Fäkal-Performance: „Künstlerin“ schwimmt in Urin

vor 3 Monaten

Teure Fäkal-Performance: „Künstlerin“ schwimmt in Urin
Bildquelle: Tichys Einblick

„Schade, wenn Kunst als ein Freibrief für das Narrentum missbraucht wird“, kommentiert etwa der X-User Markus-Johannes Handl auf der Social-Media-Plattform den Beitrag der Österreicherin Florentina Holzinger. Hunderte andere Kritiker sind ebenfalls tief enttäuscht darüber, was die einstige Kulturhochburg Österreich bei der Biennale in Venedig zeigt: eine langweilige Nacktperformance von 25 Frauen, die im Urin der Festival-Besucher baden oder unbekleidet mit einem Jetski in einer gefluteten Halle Runden drehen.

Holzingers Projekt, das im Jahr 2026 wohl kaum noch durch die gezeigte Nacktheit aufregt, wird auf der Biennale-Homepage so beschrieben: „Seaworld Venice geht als neues Werk aus dieser kontinuierlichen Auseinandersetzung hervor und tritt in den Dialog mit Venedig – einer Stadt, die durch ihr enges Verhältnis mit Wasser, Überleben und den Folgen menschlicher Intervention geprägt ist. Der Wasserspiegel steigt. Wasser, das wir in unzähligen Zyklen täglich trinken und ausscheiden. Wasser als lebendige, lebenswichtige natürliche Ressource – und als streng kontrolliertes Gut. Wasser, in das wir uns fallen lassen, in das wir eintauchen und aus dem wir, vielleicht transformiert, auftauchen.“

Der wahre Aufreger sind nicht die Spielereien in Pisse und Wasser, sondern deren Kosten: Dass die österreichische Bundesregierung, die aktuell knallharte Sparmaßnahmen gegen Familien mit Kindern, gegen Pensionisten und sogar gehandicapte Beruftsätige sowie Geringverdiener durchsetzt, den österreichischen Biennale-Beitrag mit 600.000 Euro subventioniert, sorgt für einen Aufstand auf den Social-Media-Plattformen. Die meisten Wut-Postings sind gegen den Kultur- und Medienminister verfasst: Der sozialdemokratische Vizekanzler Andreas Babler solle sich schämen, dass Österreichs Steuerzahler „diesen Dreck“ finanzieren müssen.

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