Ölwege unter Beschuss – Spritpreise steigen und der Staat kassiert mit

vor etwa 2 Stunden

Ölwege unter Beschuss – Spritpreise steigen und der Staat kassiert mit
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Lage im Nahen Osten eskaliert wieder, reflexartige Folge: Die Preise an den Tankstellen schießen in die Höhe. Super E10 kostete am Samstag durchschnittlich 2,27 Euro pro Liter, Diesel sogar 2,40 Euro. An den als absurd teuer bekannten Autobahntankstellen lag der Dieselpreis sogar knapp unter der Drei-Euro-Grenze. Das ist mehr als sich grüne Autofeinde früher erträumt hätten, die vorgeschwärmt hatten, Benzin müsse 5 D-Mark pro Liter kosten.

Aus der SPD kommt erneut der Ruf nach einem Preisdeckel. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert eine schnelle Begrenzung. Es könne nicht sein, dass Mineralölkonzerne Extraprofite einstrichen, während Millionen Pendler unter hohen Preisen litten, sagte der SPD-Politiker der dpa. Er verwies auf Nachbarländer, die Kraftstoffhöchstpreise an die Marktlage anpassten. Woidke muss man daran erinnern, dass der Staat der größte Preistreiber ist. TE hatte das ausführlich dargestellt – zuletzt hier:

Woidke sollte also zuerst seine Genossen im Finanzministerium anrufen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU lehnt einen Spritpreisdeckel bislang ab. Der Tankrabatt lief Ende Juni aus. Auch die Regel, nach der Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um zwölf Uhr erhöhen dürfen, verhinderte weitere Anstiege nicht.

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