NRW: Sterbender Industriestandort wird zum Windkraft-Dystopia

vor 4 Monaten

NRW: Sterbender Industriestandort wird zum Windkraft-Dystopia
Bildquelle: Tichys Einblick

Legendenerzählungen stemmen sich hartnäckig gegen tatsächliche Veränderungen. Bis auf den heutigen Tag scheint ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Wählerschaft der Meinung zu sein, die Union zähle zur Familie konservativer Parteien, also jener Gruppierungen, die durch ihr Wirken das kulturelle Fundament, nationale Traditionen und bürgerliche Werte repräsentieren.

Der jüngste Erfolg der Union in Rheinland‑Pfalz bestätigt den Verdacht einer wachsenden kognitiven Dissonanz im Land, da es der Partei offensichtlich gelungen ist, ihre eigentliche politische Agenda, den Umbau Deutschlands in eine grün‑sozialistische Kommandowirtschaft, hinter der rhetorischen Fassade der alten Union zu verbergen. Nur wenige Politiker repräsentieren diese neue Union besser als der nordrhein‑westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst. 2005 in den Landtag eingezogen, ist er seit 2021 Regierungschef im größten deutschen Bundesland. Zunächst noch für wenige Monate mit der FDP, nach der Wahl 2022 dann in einer Koalition mit den Grünen.

Diese industrielle Kompetenz schützte über lange Zeit auch vor den Folgen sozialdemokratischer Politik, die NRW mit einem Subventionssystem gleichsam ökonomisch schockgefroren hatte, bevor um die Jahrtausendwende die grüne Wende einsetzte. Diese bestand im Wesentlichen in einer Umsteuerung des Subventionsgifts in den Aufbau der uns allen bekannten grünen Kunstökonomie. Diese Politik machte NRW zum Wachstumsschlusslicht, zu einem Land, das sich an seinen Krisenzustand gewöhnte und apathisch und sediert durch die Jahre taumelte. Lediglich in Düsseldorf, in der Staatskanzlei und im ministerialen Viertel scheint man hoffnungsfroh auf die Zukunft zu blicken.

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