NRW: Das Desaster der SPD in ihrem Stammland

vor 3 Monaten

NRW: Das Desaster der SPD in ihrem Stammland
Bildquelle: Tichys Einblick

Seit einige Apparatschiks der SPD vor Veröffentlichung der Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für Nordrhein-Westfalen Wind von der Tendenz bekamen, machte sich merklich Unruhe unter den Funktionären breit. Denn sie erwarteten eine Katastrophe mit Ansage. Die AfD wurde mit 20 Prozent im einstigen SPD-Land, mehr noch in der früheren „Herzkammer der Sozialdemokratie“ zweitstärkste, die SPD jedoch nur viertstärkste Partei.

Im November 2023 jammerte der Vorwärts schon: „Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr fuhr die SPD eines der historisch schlechtesten Ergebnisse ihrer Geschichte ein: Nur noch 26,7 Prozent der Wähler*innen gaben der SPD ihre Stimme – ein Minus von 4,6 Punkten im Vergleich zur Landtagswahl 2017.“ Dabei waren das für die SPD noch goldene Zeiten verglichen mit der aktuellen Forsa-Umfrage vom 22. April 2026. In der Landtagswahl 2022 konnte die SPD immerhin noch 26,7 Prozent der Wähler von sich überzeugen. Nach der neuesten Umfrage bevorzugen nur noch 14 Prozent der Wähler die SPD. Was für ein Absturz!

Der SPD laufen die Wähler in Scharen davon. Wenn die SPD-Funktionäre wirklich die Gründe für das Desaster wissen wollen, brauchen sie nur auf den Vorwärts-Artikel zu schauen, denn wer von den traditionellen SPD-Wählern liest Artikel, in denen gegendert wird und dann noch von einem Professor für Sozialgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, der das Institut für soziale Bewegungen leitet? Hatte Martin Luther nicht schon empfohlen, nicht dem Volk aufs Maul zu hauen, sondern stattdessen dem Volk aufs Maul zu schauen? Der Artikel steht für viele Artikel und Reden der SPD-Funktionäre, vor allem für die Fehleinschätzung der SPD.

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