Meinungsflexibler Journalismus: Rettet sich Nikolaus Blome jetzt nach rechts?

vor 3 Monaten

Meinungsflexibler Journalismus: Rettet sich Nikolaus Blome jetzt nach rechts?
Bildquelle: NiUS

Er ist Autor, Podcaster und Kolumnist mit scheinbar recht flexibler Haltung – so politisch breit gefächert wirkt das Ansichts- und Arbeitgeberspektrum von Nikolaus Blome. Der n‑tv- und RTL-Ressortleiter gilt als liberal-konservativ. Er schreibt eine Spiegel-Kolumne und war zweimal stellvertretender Chefredakteur der Bild-Zeitung. Zudem ist Blome Dauergast in deutschen Talkshows.

Im Podcast „Augstein & Blome“ wird wöchentlich über aktuelle politische Themen diskutiert.

Aktuell spricht der Journalist viel über sein neues Buch „Falsche Wahrheiten – wie linke Mythen den Kurs des neuen Kanzlers bestimmen“. Darin zieht der 62-jährige Bilanz nach einem Jahr Friedrich Merz:

„Eigentlich müsste diese Regierung ja auf zivilisierte, kluge, vernünftige Art und Weise abbilden, was in dieser Bundestagswahl stattgefunden hat, nämlich ein klarer Shift nach rechts, in Richtung rechts.“

Im Podcast „The Pioneer Morning Briefing“ von Gabor Steingart, erklärt Blome, anders als von Merz angekündigt, sei „links eben nicht vorbei“. Das Setting, der Rahmen, sei einfach zu stark gewesen. Er spricht von einem notwendigen Wechsel, ohne das System sprengen zu müssen. Das bedeutet übersetzt: Die Brandmauer bleibt.

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