Der SPD-Oberbürgermeister Münchens, Dieter Reiter, betreibt ein städtisches Antifa-Netzwerk, mit dem er die Opposition unterdrückt. Ausgerechnet eine Ex-Grünen-Wählerin und Baumscheibenbetreiberin hat diesen Strukturen den Kampf angesagt. Corona wäre in ihrem Leben „ein Wendepunkt“ gewesen.
Eigentlich wollte Dorothee Haering nur Baumscheiben begrünen – das sind die Kielflächen um die Wurzelwerke von Stadtbäumen. 14 solcher Scheiben habe sie seit 2022 umgewandelt. Im zugehörigen Verwaltungs- und Antragsverfahren stieß Haering auf einen grünen Fördersumpf, der sie bis zur Antifa und Oberbürgermeister Dieter Reiter führen sollte.
Um die Straßen Münchens zu begrünen, betreibt die Stadt gemeinsam mit dem Verein Green City e.V. das Projekt „Grünpaten“. Solche „Grünpaten“ können Baumscheiben bei der Stadt pachten und verpflichten sich im Gegenzug zu deren Pflege. Das Gartenbauamt stiftet jedem Paten zudem 50 Pflanzen.
Mit mindestens 230.000 Euro unterstützt die Stadt München die grüne Lobbyorganisation Green City, die aus dem Verein „München 2000 autofrei“ hervorging. Dorothee Haering geriet schnell mit dem Verein und den mit ihm kooperierenden Behörden in Konflikt. Sie würden „keine heimischen Pflanzen, sondern auswärtige zur Verfügung stellen, die für die Standorte nicht taugen“, so einer ihrer Kritikpunkte.
In der Georgenstraße in der Maxvorstadt betreibt Dorothee Haering eine Baumscheibe.
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