„Mit Fischbrötchen kann man keine Wahlen gewinnen“: Mitten im Wahlkampf schießt die SPD gegen die CDU

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„Mit Fischbrötchen kann man keine Wahlen gewinnen“: Mitten im Wahlkampf schießt die SPD gegen die CDU
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Wie die Welt berichtet, weist die SPD in Mecklenburg-Vorpommern Vorwürfe gegen den Wahlkampf ihrer Spitzenkandidatin Manuela Schwesig entschieden zurück. Anlass war Kritik von CDU und Grünen, Schwesig setze mit einem stark auf ihre Person fokussierten Auftritt die politische Mitte unter Druck und riskiere, dass andere demokratische Kräfte den Einzug in den Landtag verpassen.

Der SPD-Generalsekretär im Land, Julian Barlen, warf der CDU daraufhin vor, die Ursachen für eigene Umfrageverluste nicht im eigenen Lager zu suchen. „Die jüngsten Äußerungen (…) erwecken den Eindruck, dass die CDU überall nach Gründen für ihre schlechten Umfragewerte sucht, nur nicht bei sich selbst. Das ist falsch. Mit Fischbrötchen und Friedrich Merz kann man nun mal keine Wahlen gewinnen“, heißt es weiter in einer Mitteilung, die der Welt vorliegt. Zugleich verwies Barlen auf aktuelle Zahlen: „Die letzte Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zeigt, dass die Kompetenz zur Stärkung der Wirtschaft und zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen klar bei der SPD liegt.“

Zuvor hatte CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Schwesig einen verantwortungslosen, zu sehr auf sich selbst zugeschnittenen Wahlkampf vorgeworfen. Ähnlich äußerte sich Grünen-Chef Felix Banaszak: „Die Mehrheit für Rot-Rot-Grün ist zum Greifen nah, aber Manuela Schwesig setzt darauf, dass alle, die die AfD verhindern wollen, zu ihr kommen – und riskiert damit bewusst, dass CDU oder Grüne aus dem Landtag fallen.“ Die SPD wirbt derweil unter dem Motto „Die Frau gegen Blau“ und positioniert sich als wichtigste Kraft gegen die AfD.

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