Nach dem Messerangriff in Bielefeld hat der festgenommene Syrer, Mahmoud M., gegenüber den Ermittlungsbehörden erklärt, ein Sympathisant der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) zu sein. Dies tat er, laut Focus, über Google Übersetzer.
Der Angriff ereignete sich in der Nacht des 18. Mai vor einer Bar in Bielefeld. Der Tatverdächtige soll laut bisherigen Erkenntnissen gezielt auf Gäste eingestochen und fünf Menschen teils lebensgefährlich verletzt haben. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und wirft ihm vierfachen versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung vor. M. wurde am Abend des 19. Mai in einer Wohnung in Heiligenhaus festgenommen.
In einer Erklärung zur Tat teilte die Bundesanwaltschaft mit: „Es besteht der Verdacht, dass die Tat religiös motiviert war und als Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung zu verstehen ist. Damit ist sie geeignet, die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen.“
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