Von Merz bis von der Leyen: Ich-verliebt, selbstüberschätzend und verlogen auf dem Rücken der Ukrainer

vor 11 Monaten

Von Merz bis von der Leyen: Ich-verliebt, selbstüberschätzend und verlogen auf dem Rücken der Ukrainer
Bildquelle: Tichys Einblick

Wäre es nicht so todernst für immer noch mehr Soldaten und Zivilisten der Ukraine, müsste man laut lachen. Was der Verein Macron-Merz-Starmer-von der Leyen zum Ukrainekrieg absondert, ist Laientheater mit wahnsinnigen Kollateralschäden.

Am Sonntag lautete das Westmedien-Narrativ, Putins Russland hat nicht nur mit so viel Drohnen wie noch nie und ballistischen Raketen die Ukraine beharkt, sondern zum ersten Mal auch das Regierungsgebäude in Kiew. Christian Wehrschütz, ORF-Korrespondent in der Ukraine und Balkan-Spezialist, sagte dazu zweierlei. Erstens verstärkt Russland seine Offensivaktionen, bevor die alljährliche Schlammperiode in der Ostukraine beginnt. (Vor dem unausweichlichen politischen Einfrieren der Fronten versuchen beide Seiten alles, um ihre territorialen Ausgangspositionen zu verbessern.) Zweitens, so Wehrschütz, sieht der Treffer am Regierungsgebäude nach dem Trümmerteil einer abgeschossenen Drohne aus. Wollte Moskau den Regierungssitz in Kiew treffen, würde es so oft drauf schießen, bis ihm die Treffer reichten.

Estlands Auslandsgeheimdienst: „Der Westen muss sich künftig auf die Situation eines immer gefährlicheren russischen Staatsterrorismus einstellen“, sagte der Chef des Nachrichtendienstes, Kaupo Rosin (Welt). Die Durchführung „von solchen Schockmomenten ist billig, das Risiko für die russischen Geheimdienste ist gering und die Täter sind meistens Kriminelle, die nur für Geld arbeiten und meistens nicht einmal wissen, wer ihr Auftraggeber ist.“ Rosin wies auf eine neue zunehmende Bedrohung der Nato-Länder in Osteuropa und im Baltikum hin: „Moskau setzt auf eine Militärreform, die künftig zu einer verstärkten russischen Truppenpräsenz an den Grenzen zu Nato-Staaten führt. Wir sehen, dass die Militärreform bereits im Gange ist, neue Einheiten werden bereits seit einiger Zeit in Grenznähe stationiert. Wir sehen aber auch, dass diese Einheiten nach ein bis zwei Wochen Training schnell in die Ukraine verlegt werden, um dort zu kämpfen. Aber sie werden irgendwann zurückkommen.“

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