Der Phrasenkanzler: Planlos und selbstverliebt

vor 8 Monaten

Der Phrasenkanzler: Planlos und selbstverliebt
Bildquelle: Tichys Einblick

Wenn man den Bundeskanzler von Gnaden der SPD, Friedrich Merz, in der letzten Zeit in Interviews oder im Plenum des Bundestages sieht und hört, so erblickt man einen Mann, der immer mehr in seinen Anzügen verschwindet, der die Phrasen, die ihm seine Redenschreiber als Ersatz für eine Rede aneinanderreihen, inzwischen auch glaubt.

Wenn man nur die Wahl hat zwischen einem Kanzler, der ein Zyniker ist, weil er das sagt, was bestimmte Leute besonders auf den Bänken der Grünen und der SPD hören wollen, um sein beheiztes Zimmerchen im Kanzleramt zu behalten, oder einem Einfältigen, der auch glaubt, was er sagt und dem nicht einmal mehr die kognitive Dissonanz auffällt, weil er wahrscheinlich so hoch über der Realität fliegt, dass ihm die Menschen am Horizont alle näher zu sein scheinen, als die Deutschen unter ihm, dann ist guter Rat teuer.

Teuer kommt die Deutschen die Weltfremdheit des Bundeskanzlers ohnehin zu stehen, allzu teuer. Wenn dieser Kanzler diese Ausgaben im Bundeshaushalt tätigen könnte, ohne auch nur einen Euro pumpen zu müssen, wenn er dazu noch Steuern und Abgaben hätte senken können, dann hätte er diese Rede halten dürfen, die er am Mittwoch gehalten hat. Da er aber Deutschland über fast 1000 Milliarden Euro verschulden muss für diesen Haushalt, für diese Politik, hätte er einen anderen Haushalt vorlegen, hätte er eine andere Politik beginnen müssen, und zwar im Wesentlichen mit dem 12-Punkte-Plan, den Alice Weidel vorgelegt hat.

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