Merz MUSSTE Waffenembargo für Israel sagen – sonst Ausschluss aus Wokunistan

vor 12 Monaten

Merz MUSSTE Waffenembargo für Israel sagen – sonst Ausschluss aus Wokunistan
Bildquelle: Tichys Einblick

Was Meinungsforscherin Noelle mit der Schweigespirale über die Bürger herausfand, dem entspricht im real existierenden deutschen Parteienstaat der Äußerungszwang der Herrschaftsklasse – Politiker, Journalisten, Experten, Verbands-, Gewerkschafts-, Kirchen- und so weiter-Funktionäre. Neuestes Opfer ist Kanzler Merz. Ob es seine Meinung ist, wenn er denn eine hat, spielt keine Rolle, er MUSSTE Waffenembargo für Israel sagen, sonst kann er sich bei denen in Paris, Brüssel und London ebenso nicht mehr blicken lassen wie bei Amsel, Drossel, Fink und Star: SPD, Grüne, Linke und − noch viel schlimmer − ARD, ZDF, DLF und der übrigen Medienschar.

Es ist lange her, seit Elisabeth Noelle die Schweigspirale in die Meinungsforschung der BRD einführte. Noelle hatte Propaganda im NS-Staat gelernt, wusste also, wie und mit welchem Erfolg die Propaganda-Lehre des US-Autors Edward Bernays (1891–1995), eines Neffen von Sigmund Freud, von Goebbels eingesetzt worden war. Das Buch „Propaganda“ von Bernays war 1928 erstmals erschienen und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der Kontaminierung durch die Goebbelsche Propaganda unter dem Titel Public Relations neu aufgelegt, was Bernays den Titel Vater der Public Relations einbrachte. Bei seiner Propaganda-Lehre blieb es in der Lehre von Public Relations.

Noelle entwickelte die Theorie der Schweigespirale bei den Bundestagswahlen 1965 und 1972. Sie stellte fest, wie die öffentliche Wahrnehmung des Wahlausgangs (z. B. Siegeserwartung für SPD oder CDU/CSU) sich von den Umfragewerten unterschied. Ein Beispiel war der „Last-Minute-Swing“ 1965, bei dem Wähler ihre Meinung an das wahrgenommene Meinungsklima anpassten. Die Schweigespirale war auch Thema der US-Wahl 2016, als Trump von „schweigender Mehrheit“ sprach, die ihre Meinung aus Angst vor Stigmatisierung verschwieg, dann aber in der Stimmabgabe zum Ausdruck brachte.

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