Warum verspielt die Politik die Zukunft des Landes? Fragte Peter Hahne gestern rhetorisch Holger Douglas. Die Antwort kennen die beiden, auch wenn sie es nicht so formulierten: Um ihre Gegenwart als politmediale Klasse zu retten.
Peter Hahne spießte gestern den Aufruf der Merz-Union auf, drei Dinge zu nennen, die gut sind, weil das Jammern aufhören müsse. Ich-sehe.was-was-du-nicht-siehst als Wunderheilung des politmedial krankgemachten Landes?
Wählerbetrug, Steuerverschwendung, Realitätsflucht – Josef Kraus nannte drei Dinge, die „gut“ laufen. Die richtiger Arbeit in der Wirtschaft nachgehen, sollen noch mehr blechen, noch mehr arbeiten – auch als Rentner, damit es allen, die nichts zum Wachstum beitragen, von der Herrschaftsklasse bis zu den ohne Not Zugewanderten gut geht.
Roland Tichy schrieb am Sonntag: „Eine seltsame Stille liegt über dem Land. Sie erinnert mich an die letzten Monate der DDR: Alles steht und wartet auf etwas Unbestimmtes.“ Stillstand ist der deutsche Befund. Der aktuelle Durchschnitt von sieben Umfrage-Instituten im TE-Index zeigt keine Bewegung, was dem auf der Stelle treten der Politik entspricht. Die Propagandawirkungskontrolle meldet null Wirkung. Der Unions-Aufruf, das Gute zu nennen, wird sich beim nächsten TE-Index als unwirksam niederschlagen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










