Die Regierung in Berlin versucht krampfhaft, einen Aufschwung herbeizureden. Doch die Menschen im Land glauben nicht daran. Das Konsumklima ist weiter gefallen. Kaum jemand gibt noch Geld für größere Anschaffungen aus. Die Angst um den Job ist einfach zu groß. Vor allem, weil keine politischen Maßnahmen erkennbar sind, die an der Situation spürbar etwas ändern. Unternehmen und Verbraucher schauen pessimistisch in die Zukunft und halten das Geld zusammen. Da nützen auch Ansprachen von Kanzler Merz nichts.
Der „Moment des Aufbruchs“, den Bundeskanzler Friedrich Merz so vollmundig in seiner Neujahrsansprache versprach, findet in der Realität der Bürger einfach nicht statt. Die nackten Zahlen des neuen HDE-Konsumbarometers für den März sind eine schallende Ohrfeige für die Regierung.
Merz und seine Ministerriege beklagen stets „die schlechte Stimmung im Land“. Damit liegen sie richtig. Dass die Politik von Schwarz-Rot aber genau dafür verantwortlich ist, lassen sie geflissentlich unter den Tisch fallen. Doch die Statistiken sprechen eine glasklare Sprache. Die Stimmung ist nach einem kurzen Zwischenhoch im Februar wieder massiv eingebrochen und sackt auf 95,81 Punkte ab. Während Berlin von Erholung träumt, zeigt der Trend für die kommenden drei Monate nach unten. Die Botschaft der Deutschen an den Ladentheken ist klar: Ohne eine echte Erfolgs- und Wachstumsgeschichte für Deutschland bleibt der Blick in die Zukunft düster. Und kaufen will keiner.
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