Nach der Ankündigung von Familienministerin Karin Prien (CDU), unzähligen NGOs die Förderung zu streichen, macht sich Panik im alimentierten Milieu breit. Der Direktor der linken, steuerlich finanzierten „Bildungsstätte Anne Frank“, Meron Mendel, schreibt nun über seinen Frust über die Kürzungen in der taz und zieht eine Parallele zur Trump-Administration.
Mendel schreibt, die Pläne Priens hätten ihn „schockiert“. Er beklagt, dass seine Einrichtung nun „zwei erfolgreiche Projekte stoppen muss“, obwohl diese „ausgerechnet in dem Bereich liegen, den Karin Prien stärken will: Antisemitismusprävention und Stärkung der Demokratie im Netz“.
Noch schärfer wird er, wenn er den politischen Vorgang grundsätzlich auflädt. Die Pläne schockierten ihn „aber auch als Demokraten, weil wir eine Exekutive erleben, die ohne Rücksicht auf bestehende Strukturen ihre Macht durchsetzt, Misstrauen sät und die engagierte Zivilgesellschaft zum Feindbild erklärt“.
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