Bis zu 480 Migranten täglich sollen über die Balkanroute in die Europäische Union geschleust worden sein – die meisten von ihnen nach Deutschland und in die Niederlande.
Eine umfangreiche, grenzüberschreitende Ermittlung unter Leitung der Staatsanwaltschaft Weiden, gemeinsam mit der Kriminalinspektion der Bundespolizei in München, Europol, Eurojust sowie Strafverfolgungsbehörden in den Niederlanden und in Bosnien-Herzegowina, hat ein gut organisiertes syrisches Schleusungsnetzwerk aufgedeckt, das mutmaßlich Millionen mit Menschenhandel verdient hat.
Am 7. August wurden fünf Personen festgenommen. Dabei beschlagnahmten die Ermittler Mobiltelefone, Fahrzeuge und kleinere Mengen an Drogen. Sie gehen jedoch davon aus, dass diese Festnahmen nur einen kleinen Teil der kriminellen Struktur betreffen. Überwachung und weitere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das tatsächliche Ausmaß der Operation weitaus größer ist, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen – möglicherweise wurden Tausende weitere Migranten unbemerkt eingeschleust.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










