Massaker in Geburtsklinik: Humanitäre Katastrophe im Sudan

vor 9 Monaten

Massaker in Geburtsklinik: Humanitäre Katastrophe im Sudan
Bildquelle: Tichys Einblick

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben im Sudan paramilitärische Milizen der Rapid Support Forces (RSF) nach der Einnahme der Provinzhauptstadt Al-Faschir (El Fasher) in Nord-Dafur ein Massaker in einer Geburtsklinik verübt. Die WHO spricht von mehr als 460 ermordeten Patienten.

Die einst verbündeten RSF und die Streitkräfte der Militärregierung begannen im April 2023 mit Kämpfen in und um die Hauptstadt Khartum – ein Konflikt, der seitdem das gesamte Land erfasst hat.

Die belagerte Stadt Al-Faschir hatte den RSF 500 Tage lang standgehalten, die humanitären Bedingungen waren bereits vor der Einnahme durch die Milizen katastrophal. UNICEF äußert sich besorgt über das Schicksal der Kinder in der Stadt: UNICEF-Chefin Catherine Russell geht davon aus, dass sich circa 130.000 Kinder in Al-Faschir befinden, die einem hohen Risiko ausgesetzt seien, Gräueln zum Opfer zu fallen.

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