Das Sondergutachten zu Spahns Masken-Affäre kostete rund 270.000 Euro Steuergeld

vor etwa 1 Jahr

Das Sondergutachten zu Spahns Masken-Affäre kostete rund 270.000 Euro Steuergeld
Bildquelle: NiUS

Das Sondergutachten zur Beschaffung von Corona-Masken durch den ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn kostete den Steuerzahler 269.788,12 Euro. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der AfD-Abgeordneten Nicole Hess hervor. Das Gutachten diente dem Ziel, eine mögliche Verschwendung von Steuergeldern durch Spahn im Zuge der Masken-Beschaffung aufzudecken.

Laut der Antwort der Regierung floss das Geld in Honorarkosten der Autorin des Gutachtens, Margaretha Sudhof (SPD). Ihr Honorar wurde demnach aus dem Haushaltsposten „Zuschüsse zur Bekämpfung des Ausbruchs des neuen Coronavirus“ finanziert. In den entsprechenden Bundestagsdrucksachen heißt es über diesen Posten: „Die Haushaltsmittel werden zur Bekämpfung des Ausbruchs des neuen Coronavirus zur Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für das Gesundheitswesen benötigt.“

Margaretha Sudhof, Sonderermittlerin zu Corona-Maskenbeschaffungen, nimmt an der Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundestags teil.

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