Marokkaner und Algerier bei Tatverdächtigen in Asylunterkünften stark überrepräsentiert

vor etwa 3 Stunden

Marokkaner und Algerier bei Tatverdächtigen in Asylunterkünften stark überrepräsentiert
Bildquelle: Apollo News

Marokkaner, Algerier und Gambianer sind als Tatverdächtige in niederländischen Asylunterkünften stark überrepräsentiert. Das geht aus einem Bericht des Wetenschappelijk Onderzoek- en Datacentrum von Juli hervor, der Statistiken zu straffälligen Asylbewerbern auswertet. Das Datenzentrum ist ein Forschungszentrum, das dem niederländischen Justizministerium untersteht.

Laut dem Bericht gab es im vergangenen Jahr 112.745 Migranten aus über 170 Nationen in staatlichen Asylunterkünften. Diese Unterkünfte umfassen sowohl Erstaufnahmeeinrichtungen als auch weitere staatliche und kommunale Unterkünfte. 2025 gab es 17.750 Vorfälle, in denen Migranten gewalttätig wurden und zum Beispiel Selbstmord androhten. Der Anteil der Migranten, die in einer staatlichen Unterkunft untergebracht waren und an einer Gewalttat beteiligt waren, lag bei elf Prozent. Insgesamt gab es 12.775 beteiligte Personen. Das heißt, dass manche Migranten auch an mehreren Gewaltvorfällen beteiligt waren.

Knapp zwei Drittel der an Gewalttaten Beteiligten waren unter 30 Jahre alt. Ein Großteil war auch männlich. 36 Prozent der Tatverdächtigen waren Syrer. Ihr Anteil an allen Syrern, die in einer staatlichen Asylunterkunft leben, lag bei elf Prozent und damit im Durchschnitt im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen.

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