Man ist Mann – und gut, dass wir J. K. Rowling haben

vor etwa 1 Jahr

Man ist Mann – und gut, dass wir J. K. Rowling haben
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist vorbei. Wer Imane Khelif, ein Wesen, das im Frauenboxen bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille geholt hat, immer schon für einen Mann hielt, kann nun auf medizinische Expertise verweisen. Bereits 2023, wie man einem jetzt bekannt gewordenen medizinischen Dokument über Khelif entnehmen kann, hieß es über Khelif: „Die Chromosomenanalyse zeigt einen männlichen Karyotyp.“ Wir müssen also bei den olympischen Spielen nicht mehr zusehen, wie ein physisch weit überlegener Mann eine Frau verprügelt.

Müsste der Mann nicht auch seine Goldmedaille zurückgeben? Das fordert die Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling, die sich seit Jahren gegen die Ideologie wendet, eine Transfrau sei eine Frau, basta. Jemanden mit allen physischen Vorteilen der Männlichkeit gegen Frauen antreten zu lassen, beendet den Frauensport effektiv. Und das ist das Problem, nicht, dass Männer sich als Frauen fühlen dürfen. Aus einem Gefühl wird keine biologische Tatsache.

Was hat J. K. Rowling nicht alles einstecken müssen für ihre Kritik an der vorgeblichen „Selbstbestimmung.“ Am vergangenen Wochenende vom 31. Mai animierte die Sängerin Jade während ihres Auftritts auf einem Festival in London Tausende Fans zu einem Sprechchor gegen die Autorin. Die drei Schauspieler Daniel Radcliffe, Emma Watson und auch Rupert Grint, die durch Harry Potter berühmt wurden, haben sich früh von Rowling distanziert. Wozu auch Dankbarkeit, wenn man glaubt, auf einen schicken neuen Trend aufspringen zu müssen?

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