Maddie de Garay war zwölf Jahre alt, gesund und lebensfroh, als sie sich freiwillig für eine klinische Studie meldete, um „zu helfen“, die Pandemie zu überwinden.
Das Mädchen aus dem US-Bundesstaat Ohio erhielt ihre zweite Dosis im Rahmen der klinischen Studie zum mRNA-Impfstoff BNT162b2 von BioNTech/Pfizer – jener Zulassungsstudie, die die Grundlage für die spätere Impfempfehlung bei 12- bis 15-Jährigen bildete. Weniger als zwölf Stunden nach der zweiten Injektion entwickelte sie schwere neurologische Symptome: Lähmungserscheinungen, Krampfanfälle, extreme Schmerzen.
Sie konnte nicht mehr eigenständig gehen und war auf einen Rollstuhl sowie künstliche Ernährung angewiesen. In den veröffentlichten Studiendaten tauchte ihr Fall unter den „schwerwiegenden Ereignissen“ auf – wurde jedoch nicht als impfstoffbedingt eingestuft. Mitautor dieser Studie: BioNTech-Gründer Uğur Şahin, den die Corona-Pandemie zum Multimillionär gemacht hat.
Zwischen Impfung und Erkrankung besteht im Fall Maddie de Garay ein nahezu unmittelbarer Zusammenhang. Nach ihrer zweiten Dosis am 20. Januar 2021 entwickelte sie laut der offiziellen Stellungnahme ihrer Mutter gegenüber der US-Zulassungsbehörde FDA bereits wenige Stunden später massive Symptome: zunächst Bauchschmerzen und neurologische Reizerscheinungen, kurz darauf Lähmungen, die schließlich in den Verlust des Gefühls in der unteren Körperhälfte mündeten. Das war Gegenstand einer Konferenz, organisiert vom US-Senator Ron Johnson.
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