Während britische Normalbürger im chronisch überlasteten und unterfinanzierten öffentlichen Gesundheitssystem auf der Insel nicht selten Monate auf einen Arzttermin warten müssen, bekommen Asylbewerber die Behandlung sofort.
Auch in den Notfallambulanzen müssen Asylbewerber nicht anstehen – anders als der Durchschnittsbrite, der (sofern nicht akute Lebensgefahr besteht) auch in der Notaufnahme sehr oft Stunden warten muss, bis er einen Arzt sieht. Asylbewerber werden hier ebenfalls sofort und ohne Wartezeit behandelt.
Und weil man jede Unglaublichkeit immer noch steigern kann, gilt das genauso für rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber – also für Personen, die überhaupt gar nicht in Großbritannien sein dürften.
Auch sie werden besser behandelt als die regulären Bürger.
Aufgedeckt hat das die angesehene Tageszeitung „The Telegraph“. Dort wird zunächst der beklagenswerte Normalzustand des „National Health Service“ (NHS) geschildert. So heißt im Königreich das öffentliche Gesundheitswesen.
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