Am 05. März 2024 sabotiert die „Vulkangruppe“ einen Stromhochmast nahe der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin. Die Fabrik kann mehrere Tage nicht produzieren und auch die Bewohner der angrenzenden Gemeinden sind von dem Stromausfall betroffen. Anschließend erscheint ein Schreiben einer Gruppierung, die sich „Vulkangruppe Tesla abschalten“ nennt und zu dem Anschlag bekennt. Ihr Ziel: den Kapitalisten das Handwerk legen – „Kollateralschäden“ an der Zivilbevölkerung nehmen sie in Kauf. Trotz des Bekennerschreibens gibt es bisher keine Tatverdächtigen, die Autoren bleiben anonym.
In 2024 kommt es zu weiteren Anschlägen: Am 29. Juli brennen Kabel entlang des Fernverkehrs bei Bremen. Der Zugverkehr wird für mehrere Stunden unterbrochen. Zu diesem Brandanschlag auf zwei Kabelkästen bekennt sich die linksextremistische Gruppe „Kommando Angry Birds“. Nur vier Tage später brennen die Kabel in einem Kabelschacht des Nah- und Fernverkehrs in Berlin. Dazu bekennt sich ebenfalls eine linksextremistische Gruppe auf der Plattform Indymedia: sie sehe die Deutsche Bahn als Teil der „NATO-Militärinfrastruktur“ und wolle so „Krieg und Kolonialismus sabotieren“. Durch die beiden Anschläge sind insgesamt 2.300 Zugverbindungen verspätet oder fallen aus.
Am 24. Januar 2025 kommt es zu einem Brandanschlag in Düsseldorf auf Stromkabel der Deutschen Bahn. Das „Kommando Angry Birds“ bekennt sich dazu, den Güterverkehr sabotiert zu haben. Im Februar folgen weitere Brandanschläge in Berlin: in Wuhlheide werden Feuer in den Kabelschächten von Funk- und Sendemasten gelegt. Zwei Wochen später brennen Signalkabel der Deutschen Bahn und Baukräne von Strabag in Marzahn. Es erscheint ein Bekennerschreiben auf Indymedia. Als Motiv wird die geplante Waldrodung für die Tesla-Erweiterung genannt. Die Deutsche Bahn als Logistikunternehmen und Strabag als Bauunternehmen werden dafür mitverantwortlich gemacht. Da sie beide am Ausbau beteiligt sind.
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