Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung

vor 3 Monaten

Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
Bildquelle: NiUS

Der neue Co-Vorsitzende der Linken, Luigi Pantisano, hat seine Faschismus-Aussagen über die CDU zurückgenommen und sich dafür entschuldigt. Der 46-Jährige erklärte, seine Äußerung, zwischen der Politik von CDU und AfD gebe es derzeit keinen Unterschied, sei „verkürzt und in dieser Form falsch“ gewesen.

Pantisano schreibt laut Bild in der Erklärung:

„Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen. Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen. Meine grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union, der aus meiner Sicht auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen wird, bleibt davon unberührt. Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen. Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen.“

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