Linke gegen Bildungsarbeit der Bundeswehr

vor 4 Monaten

Linke gegen Bildungsarbeit der Bundeswehr
Bildquelle: Tichys Einblick

Alle Jahre wieder polemisiert ein linkes Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, NGOs, Medien, Kirchen und dergleichen gegen die Bildungsarbeit von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Schulen. Nun hat „Die Linke“ gar eine parlamentarische Initiative gegen das schulische Engagement der Jugendoffiziere gestartet. Ausgerechnet die „Linke“, deren Rechtsvorgängerin SED einen geradezu paramilitärischen Wehrkundeunterricht in der DDR etabliert hatte. Die Fraktion „Die Linke“ im Bundestag raunt, die Jugendoffiziere würden in Zeiten eines neuen Wehrdienstes und des Personalmangels der Bundeswehr junge Leute für die Bundeswehr werben wollen. Die „Linke“ macht sich hier gemein mit der linken Lehrergewerkschaft GEW, die die Arbeit der Jugendoffiziere an den Schulen „zurückdrängen“ will.

Bei Teilen der aktuellen bzw. zukünftigen Jungwählerschaft scheint das zu verfangen, wie man an „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“ erkennen kann. Bereits vor einem halben Jahr hatte die „Linke“ einen Antrag mit dem Titel „Keine Kooperation zwischen Bundeswehr und Schulen – Einsatz von Jugendoffizieren beenden – Zivilschutz fördern“ in den Bundestag eingebracht. Dieser Antrag wurde nun am 5. März 2026 erstmals debattiert und nach einer halbstündigen Aussprache an Ausschüsse überwiesen. Federführend ist der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Abgeordneten der „Linken“ verlangen, den Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen nicht mehr zu genehmigen und bestehende Kooperationsvereinbarungen mit den Bundesländern aufzukündigen. Anfragen von Schulen zur Unterstützung der politischen Bildung und zur Auseinandersetzung mit Herausforderungen der heutigen Zeit und der Zukunft sollten nur mit zivilen Akteuren oder anderen Organisationen des Zivilschutzes und der Katastrophenhilfe abgedeckt werden, heißt es. Die „Linke“ behauptet in ihrer Anfrage an die Bundesregierung, die Jugendoffiziere würden in den Schulen ein Berufsbild vermitteln, „das auf Subordination und Gehorsam beruht und damit dem schulischen Bildungsauftrag zuwiderläuft.“

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