Lars Klingbeil will nach Peking reisen

vor 9 Monaten

Lars Klingbeil will nach Peking reisen
Bildquelle: Tichys Einblick

Gerade eben wurden Außenminister und Bundeskanzler von den Chinesen abgewatscht. Um nicht das ganze, sondern nur das halbe Gesicht zu verlieren, hatte Johann Wadephul, der wie „Hans Guck-in-die-Luft“ durch die Außenpolitik stakst, die Reise nach Peking kurzfristig abgesagt, weil außer dem chinesischen Außenminister niemand mit ihm in Peking sprechen wollte. Dabei sollte eine Wirtschaftsdelegation mit ihm reisen und vor allem wollte Wadephul den Staatsbesuch des Kanzlers bei Xi Jingping vorbereiten.

Wann der Staatsbesuch des Kanzlers stattfindet, steht in den Sternen. Aber das macht nichts, der Vizekanzler fährt ja nun nach Peking. Im Zweifelsfalle hat der Vizekanzler, wie es bis jetzt ausschaut, am Ende mehr zu sagen als der Kanzler. Während Wadephuls ungewollter Pirouetten auf dem Glatteis der Diplomatie wirkt sich gerade der Lieferstopp von chinesischen Chips verheerend für die deutsche Industrie aus, zumal die Chinesen Halbleiter und Seltene Erden als geopolitische Waffe einsetzen. Nie war also ein Gespräch notwendiger als jetzt.

Nicht nur für die Chinesen, im Grunde für die ganze Welt unterscheidet sich Johann Wadephul von Annalena Baerbock nur dadurch, dass er Krawatten trägt. An der dilettantischen Außenpolitik, an der Unart, überall der erste sein zu wollen, wenn es ans Bezahlen mit deutschen Steuergeldern geht, hat sich nichts geändert. Baerbock und Wadephul sind ohnehin der Meinung, dass jeder, der Asyl sagt, ins deutsche Sozialsystem geschleust werden muss, dass Deutschland die Ukraine, Gaza und nun auch Syrien aufzubauen hat, während Deutschland zerfällt, jeden Tag ein bisschen mehr – und natürlich niemand nach Syrien zurückkehren muss, weil es sich von deutschen Sozialtransfers besser leben lässt, als wenn man das Land wieder aufzubauen hat.

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