Ich gebe alles zu: Auch in gehobenem Alter kann man sich noch daran erfreuen, wenn solide Landwirte ihre edlen Traktoren (ich sage nur: Fendt!) in Bewegung setzen, um allen zu zeigen, dass Sense ist. Und ich kenne auch andere, die es genießen, wenn französische Bauern tonnenweise Gülle vor das Feriendomizil von Emmanuel Macron kippen, mitsamt Reifen, Kohlköpfen, Ästen und Kartoffeln. Parole: „Eat french“.
Es rumst in Brüssel, in Paris, in Italien, und das nicht gerade höflich. Ist irgendwie beruhigend, dass überhaupt mal jemand laut und stark protestiert gegen die Zumutungen aus Brüssel, denkt sich manch einer.
Und siehe da: Wirkungsvoll ist das auch noch. 25 Jahre wurde über das Freihandelsabkommen Mercosur mit den südamerikanischen Staaten, mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, über den Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen verhandelt, jetzt sollte es unterzeichnet werden. Doch wieder einmal wird daraus nichts. Irgendwie haben die europäischen Regierenden vor den Bauern mehr Respekt, als ihnen ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung nach zukäme. Die Landwirte agieren gut organisiert und orchestriert.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










