Die deutschen Landesmedienanstalten arbeiten offenbar an neuen Vorgaben für große Online-Plattformen. Wie Apollo News berichtet, soll geprüft werden, ob soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok oder X künftig verpflichtet werden können, Inhalte sogenannter „verlässlicher“ Medien bevorzugt anzuzeigen. Grundlage sei ein internes Papier, das innerhalb der Medienaufsicht diskutiert werde. Darin heißt es unter anderem: „Reguliert werden sollten algorithmische Empfehlungssysteme dann, wenn sie durch ihre Vermittlungsfunktion die Wahrnehmbarkeit journalistisch-redaktioneller Inhalte maßgeblich prägen und damit meinungsrelevant wirken.“
Dem Bericht von Apollo News zufolge basiert die Debatte auf einem internen Strategiepapier der Landesmedienanstalten, das dem Portal vorliegt. Darin werde diskutiert, soziale Netzwerke gesetzlich stärker in die Pflicht zu nehmen, damit Inhalte sogenannter „vertrauenswürdiger“ Medien auf Plattformen sichtbarer werden. Als Grundlage dient dabei das sogenannte „Public-Value“-Prinzip.
Dieses interne Papier liegt Apollo News vor:
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