Die Ladesäule in Luxemburg – oder: Wenn Brüssel an seiner Zukunft scheitert

vor etwa 2 Monaten

Die Ladesäule in Luxemburg – oder: Wenn Brüssel an seiner Zukunft scheitert
Bildquelle: Tichys Einblick

Selten hat eine politische Klasse ihre eigene Lächerlichkeit so formvollendet auf die Straße gebracht. Genauer gesagt: auf die 440 Kilometer lange Pendlerstrecke zwischen Brüssel und Straßburg. Für den Normalbürger ist das eine überschaubare Distanz, für die rein elektrische Dienstwagenflotte der EU-Kommissare wird diese Fahrt jedoch zur unkalkulierbaren Expedition in die ungeschminkte Realität.

Denn die müssen regelmäßig zwischen Brüssel und Straßburg pendeln. Früher mit schnellen Dienstwagen weitreichendem mit Benzinantrieb. Jetzt müssen sie politisch voll korrekt elektrisch fahren.

Jahrelang haben exakt diese Leute vom EU-Thron herab erklärt, der Abschied vom Verbrennungsmotor sei alternativlos. Reichweitenangst? Ein psychologischer Defekt von Ewiggestrigen. Ladeinfrastruktur? Wächst quasi organisch aus dem Asphalt. Zeitverlust? Ein winziges Opfer für das Weltklima. Wer an diesen ideologischen Luftschlössern zweifelte, galt rasch als rechts und rückständig; wer schnöde Mathematik bemühte, wurde sofort als Populist gebrandmarkt.

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