Kein englischer Krimi ohne Dauerregen, den Römern hatte es im verregneten Germania Magna auch nicht wirklich gefallen, aber das war lange vor dem Klimawandel. Heute droht in Germania Idiota schon nach zwei Sonnentagen „Wassermangel“, und „Experten“ sprechen in „Bild“ von einem „Heat-Dome“. Auch Britannien sieht sich „in einer historischen Hitzewelle“. Da will Frankreich nicht abseitsstehen und meldet sieben Tote, die „wegen der Hitze ums Leben gekommen“ sind. Zwei haben in der prallen Sonne Sport getrieben, fünf weitere sind ertrunken.
♦ Medial befinden wir uns bereits mitten im sogenannten Sommerloch, bei dem allerlei Narreteien in der Presse freie Fahrt bekommen. Neben der Hitze besonders beliebt: die Ablösung des unbeliebtesten Kanzlers aller Zeiten (Ukaz), Friedrich Merz aus Brilon im Sauerland. „Geheimdiskussionen“ gebe es, wie man den Fritz rückstandsfrei entsorgen könne, denn freiwillig geht der, letzter im Beliebtheitsranking, natürlich nicht. Anscheinend hat er in der Union aber auch noch ein paar Getreue. Die ließen wissen, „ein Kanzlerwechsel sei aktuell kein Thema“. Uns gefällt dabei besonders das Wörtchen „aktuell“.
♦ Der Friedrich macht es seinen Parteifreunden aber auch nicht leicht. Soeben mussten sie erfahren, dass der Kanzler durch die Gegend simst wie Merkel und von der Leyen, und dabei immer noch nicht gelernt hat, dass seine vertraulichen SMS an Klingbeil von diesem sorgfältig archiviert werden, um Pinocchio-Fritz in der ungünstigsten Gelegenheit auf die Sprünge zu helfen.
♦ Und noch ein echter Merz: Während Fritz im Wahlkampf ankündigte, die teuren „Sonderbeauftragten“ der Regierung abzuschaffen, haben sich unter ihm die Kosten für ebensolche um ein Drittel erhöht.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










