Blackbox KW 19 – Bärbel Bas und das Ende der SPD

vor 2 Monaten

Blackbox KW 19 – Bärbel Bas und das Ende der SPD
Bildquelle: Tichys Einblick

Direkt vor unseren Augen vollzieht sich das wunderbare Schauspiel vom langsamen Zusammenbruch des Internationalsozialismus. Die englische Labour Party geht schon mal voran. Bei den Regional- und Kommunalwahlen verloren die Sozis 254 Sitze (um die 75% ihrer bisherigen Kommunalvertreterposten). Partei-Chef Keir Starmer übernimmt selbstverständlich die Verantwortung und bleibt im Amt. Nur wegen verlorener Wahlen verlässt ein Spezialdemokrat doch nicht seinen Posten!

♦ Liberal-Konservative in unserem Land wundert das Ergebnis nicht, aber rotgrünen Zeitgenossen muss man es wohl erklären. Wer könnte das besser als einer der ihren, und daher schalten wir um zum England-Korrespondenten der „Zeit“, Bittner. Das alles sei „überhaupt kein Wunder“, so der Mann vor Ort, denn die Regierungen hätten nach dem Brexit, der eigentlich das Ende der Immigration bringen sollte, die Einwanderung sogar noch forciert. Mithin das Gegenteil dessen getan, was die Wähler wollten. „Mit all den dazugehörigen Problemen: Wohnungsnot, fehlender medizinischer Versorgung und genereller Knappheit.“ Habt ihr zugehört, Genossen? Und habt ihr es auch verstanden?

♦ Natürlich nicht. So behauptete SPD-Parteichefin Bärbel Bas gerade erst im Bundestag: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Der ruppige Donald würde der gelernten Bürogehilfin und SPD-Chefin Bas angesichts der Zahlen und Fakten wohl einen Low IQ unterstellen, aber in unserem vornehmen Land wurde Bärbel sogleich die Gelegenheit gegeben, noch mal ausführlich in Presse, Funk und Fernsehen zu zeigen, dass sie die Sachlage wirklich nicht verstanden hat. Dabei steht im Koalitionsvertrag: „Die Anreize, in die Sozialsysteme einzuwandern, müssen deutlich reduziert werden.“ Aber den Vertrag hat vielleicht der Lars unterschrieben.

Am Ende steht „Niemand wandert in unsere Sozialsysteme ein“ ikonisch neben „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“ – nur dass es diesmal mit dem Ende hoffentlich etwas schneller geht.

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