KVR-Skandal: Asyl gegen Bargeld in München

vor 9 Monaten

KVR-Skandal: Asyl gegen Bargeld in München
Bildquelle: Tichys Einblick

Alles was mit Migration, Flüchtlingen und Einwanderung zu tun hat, ist ein riesiges Geschäft. Betrieben wird es von einer ganzen Asyl-Industrie. Der einzigen Industrie in Deutschland mit stetigem Wachstum. Welche enormen Summen hier für “Dienstleistungen” abfallen, zeigt der neueste bekanntgewordene Fall in der Münchner Ausländerbehörde. Bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung von Beschuldigten beschlagnahmten die Ermittler neben Unterlagen, Handys und Computern rund 100.000 Euro in Bar. Pro Fall kassierte die Gruppe offenbar zwischen 500 und 2.500 Euro.

Die Korruption im Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) ist mittlerweile ganz offensichtlich fester Bestandteil des Arbeitsalltags der Behörde. Es gibt neue Ermittlungen, Durchsuchungen und Festnahmen. Beamte des KVR werden von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, Aufenthaltsbescheinigungen gegen Bargeld verkauft zu haben.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Juliane Grotz, berichtet von zwei Männern und zwei Frauen, gegen die seit Anfang 2025 ermittelt werde. Den Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern in einer Vielzahl von Fällen zur Last gelegt.

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