Stromausfälle im Inselstaat, US-Regierung spricht vom baldigen Fall des Regimes: Holt Trump sich als nächstes Kuba?

vor 5 Monaten

Stromausfälle im Inselstaat, US-Regierung spricht vom baldigen Fall des Regimes: Holt Trump sich als nächstes Kuba?
Bildquelle: NiUS

Zuerst soll der Iran-Krieg zu Ende gebracht werden, danach will sich Donald Trump mit Kuba befassen. Dort haben sich die Spannungen verschärft, nachdem am Mittwoch massive Stromausfälle den Westen Kubas trafen.

Der Inselstaat ist an häufige Stromausfälle gewöhnt, die meist durch staatlich verordnete Energie-Rationierung, aber auch eine veraltete Energieinfrastruktur und chronische Treibstoffknappheit verursacht werden. Der jüngste Stromausfall ist auf die schwindenden Ölvorräte (die Öllieferungen aus Venezuela sind seit Januar ausgeblieben) und ein US-Embargo zurückzuführen.

„Kubas nationales Stromnetz wird zunehmend instabil, und längere geplante sowie ungeplante Stromausfälle sind im ganzen Land – auch in Havanna – inzwischen tägliche Realität“, erklärte die US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt. Die Ausfälle beeinträchtigen Wasserversorgung, Beleuchtung, Kühlung und Kommunikation.

Havanna im Dunkeln: Der großflächige Stromausfall legte auch die Hauptstadt lahm.

Die Ölblockade hat die Wirtschaftskrise in dem seit 1959 kommunistisch regierten Karibikstaat verschärft, zumal mit dem Sturz von Nicolás Maduro ein wichtiger Geldgeber der Regierung weggefallen ist. Trump beschreibt Kuba konsequent als „scheiternden Staat“ ohne Geld, Öl oder Nahrung und sieht die Krise als Gelegenheit für Veränderungen. „Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts“, sagte der Präsident kürzlich. Es sei gut möglich, dass es zu einer „freundlichen Übernahme“ komme.

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