Die Bundeshauptstadt Berlin wird mehr und mehr zur Problemstadt. Egal ob sie rot oder grün oder schwarz – oder in welcher Farbmischung auch immer – regiert wird. Die Kapitale entwickelt sich zur Lachnummer sowie zum Paradies und Eldorado für Kriminelle aller Art. Das war vor eineinhalb Jahren unter der Überschrift „Failed State Berlin“ auf TE zu lesen.
Und es geht weiter: Nun zerlegt sich die Berlin-SPD – groß nur im Intrigieren – zehn Monate vor der Neuwahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den zwölf Bezirksparlamenten am 20. September 2026 total: Laut aktueller Sonntagsfrage landet sie derzeit mit 13 bis 14 Prozent nur auf Platz 5. Die CDU kommt hier auf 22,3 Prozent, die Linke auf 18,5 Prozent, die AfD auf 15,8 Prozent, die Grünen auf 15,5 Prozent und die SPD auf 13,8 Prozent. BSW bzw. FDP liegen bei 4,3 bzw. 4,0 Prozent. Die Zeiten, in denen die SPD im wiedervereinten Berlin mehr als 30 Prozent holte (1990 und 2006), sind vorbei. Bei den letzten Wahlen reichte es gerade noch zu 18,4 Prozent bei der Wiederholungswahl zum Landesparlament bzw. zu 21,4 Prozent (bei der allerdings irregulären Wahl 2021).
Ja, selbst solche Ergebnisse sind für die SPD derzeit Phantasieergebnisse. Denn das Berliner SPD-„Spitzenpersonal“ tut alles, um möglichst weit unter 20 Prozent zu bleiben. Hoffend womöglich auf eine ultralinke Linkspartei/Grüne/SPD/BSW-Viererkoalition? Bei der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 hatten sich die 13/14 Prozent bereits angebahnt: Die SPD erzielte da 15,1 Prozent der Zweitstimmen.
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