Es gibt bestimmte Familientraditionen zu Weihnachten, die ändern sich nicht. Bei uns gibt es zum Beispiel seit jeher Truthahn mit Klößen und dem selbstgemachten Rotkohl meiner Mutter zu Weihnachten, den ich persönlich für den besten Rotkohl aller Zeiten halte. Den Baum schmücken wir stets erst am Tag von Heiligabend und nach dem 6. Januar schmeißt meine Mutter ihn wieder raus. Am ersten Weihnachtsfeiertag kommen Freunde zum Reste-Essen und die Zeit zwischen den Jahren verbringe ich mit Arbeit, während im Hintergrund dasselbe Konvulut an Filmen wie jedes Jahr läuft. An Weihnachten „Kevin allein zu Haus“, „Schöne Bescherung“ mit Chevy Chase, „Tatsächlich Liebe“ und all die anderen Klassiker und zwischen den Jahren Filme wie „Gremlins“ oder auch „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit 80er-Jahre-Legende Bill Murray und der wunderschönen Andie MacDowell.
Letzterer ist jener Film, in dem sich Murray in einer Art Zeitschleife befindet und den Murmeltiertag als Reporter in seiner kleinen Heimatstadt immer und immer wieder erlebt. Remakes dieser Zeitschleifenstory gab es seither einige. Darunter den weniger bekannten Streifen „Immer wieder Weihnachten“ von 2013.
Zahlreiche Messerattacken, Terroranschläge, antisemitische Aufmärsche und Gruppenvergewaltigungen später dämmert vielen Bundesbürgern nicht nur, dass sich die deutsche Nazi-Vergangenheit nicht dadurch bewältigen lässt, dass man Menschen mit einem ähnlichen Mindset wie dem der Nazis ins Land lässt, sondern auch, dass es hier allmählich um eine existentielle Frage geht. Um kulturelle Verdrängung. Darum, wie dieses Land in 10, 20 oder auch 30 Jahren aussehen soll.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










