Köln setzt zum Karnevalsstart jetzt auf ein Messerverbot

vor 8 Monaten

Köln setzt zum Karnevalsstart jetzt auf ein Messerverbot
Bildquelle: Apollo News

Zum Start der Karnevalssaison am 11. November erwartet Köln erneut Zehntausende Feiernde in der Innenstadt. Polizei und Ordnungsamt stehen angesichts des erwarteten Besucheransturms vor einem Großeinsatz. Nach Angaben der Polizei Köln werden mehr als 1.000 Beamte im Einsatz sein. Neben weiteren Sicherheitsmaßnahmen gilt jetzt auch ein Messerverbot.

Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafanzeige und einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro rechnen. Die Polizei kündigte an, gezielte Personen- und Taschenkontrollen durchzuführen. Einsatzleiterin Mareike de Valck erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa): „Wer Karneval feiern will, braucht kein Messer. Gerade mit steigendem Alkoholpegel entstehen durch griffbereite Messer unkalkulierbare Risiken.“ Auch Waffenattrappen sind nach Angaben der Einsatzleitung untersagt, da sie Panik auslösen und polizeiliche Reaktionen provozieren könnten.

Bereits in den frühen Morgenstunden sollen die Polizisten an stark frequentierten Orten wie der Altstadt und dem Zülpicher Viertel Präsenz zeigen. Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage gibt es derzeit nicht, die Sicherheitsmaßnahmen würden jedoch hochgehalten. So wird auch die Synagoge nahe dem Zülpicher Viertel – wie in den Vorjahren – besonders geschützt.

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