Seit Jahrzehnten behaupten Medien, darunter auch die aktivistische und einflussreiche Wikipedia, in Klimafragen herrsche ein „wissenschaftlicher Konsens“. Dieser Konsens ist eine Chimäre. Es wird gezielt der Eindruck erzeugt, wissenschaftliche Stimmen, die nicht mit den Positionen des Weltklimarats übereinstimmen, stünden außerhalb der seriösen Forschung. Häufig werden sie mit einem politischen Prangerbegriff belegt: „Klimawandel-Leugner“. Ihre Argumente sollen gar nicht erst angehört werden.
Diese Verengung des wissenschaftlichen Korridors ist selbst unwissenschaftlich und arbeitet mit unsachlichen Argumenten.
Hinter der vom IPCC repräsentierten Dogmatik existiert jedoch eine reale wissenschaftliche Vielfalt. Viele dieser Wissenschaftler waren selbst Autoren, Gutachter oder andere Beteiligte des Weltklimarats. Heute sind diese Stimmen nicht mehr so laut und sichtbar wie die mächtige Institution, der sie einst angehörten. Doch Macht ist in der Wissenschaft kein Wahrheitsbeweis. NIUS stellt zehn von ihnen vor – mit zehn bedenkenswerten Aussagen.
Die Quellen der Zitate sind jeweils am Ende des Absatzes verlinkt.
1. Dr. Willem de Lange
Der Neuseeländer Dr. Willem de Lange ist Geologe und emeritierter Professor der University of Waikato. Er wirkte als Gutachter an Berichten des Weltklimarats mit und kritisierte die öffentliche Darstellung, wonach tausende Wissenschaftler geschlossen hinter den Schlussfolgerungen des IPCC stünden.
„1996 wurde ich vom IPCC als einer von etwa 3000 ‚Wissenschaftlern‘ aufgeführt, die zustimmten, dass es einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das Klima gebe. Ich habe das nicht getan. Es gibt keine Belege, die die Hypothese stützen, dass ein rasanter, katastrophaler Klimawandel auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.“
2. Dr. Judith Curry
Die Amerikanerin Dr. Judith Curry ist Klimaforscherin und ehemalige Professorin sowie Leiterin der School of Earth and Atmospheric Sciences am Georgia Institute of Technology. Sie wirkte als Autorin und Gutachterin an Berichten des Weltklimarats mit, distanzierte sich jedoch öffentlich von Teilen des IPCC-Prozesses und kritisierte den Umgang mit Unsicherheiten in der Klimaforschung.
„Ich werde mich nicht einfach hinstellen und den IPCC unterstützen, weil ich kein Vertrauen in den Prozess habe.“
Dr. Judith Curry
3. Dr. Indur M. Goklany
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