„Klara Klartext“ heißt der KI-Chatbot der Hürther Ortsgruppe der NGO „Omas gegen Rechts.“ Eine Art Mini-Volksempfänger. Bei dem war das technisch unkompliziert, man musste nur zuhören – und glauben. Um Wahrheit handelte es sich damals genauso wenig wie bei „Klara Klartext“, sondern um Propaganda.
Nutzern helfen, „politische Aussagen, Programme und öffentliche Debatten besser zu verstehen“, und „politische Aussagen einzuordnen“ und „Parolen zu kontern“ und „Unterrichtsmaterial zu entwickeln“ – herrjeh, was für ein Geschwurbel. Das Ding indoktriniert in mehreren Sprachen, auch Arabisch und Paschtu.
Im Impressum der KI-Oma steht die „WE AID gGmbH“. Fragt man eine KI, wer das ist, erfährt man: Sie sei eine gemeinnützige Infrastruktur-Organisation (Non-Profit-as-a-Service) mit Sitz in Berlin und stelle privaten Initiativen, Bürgern und Unternehmen eine fertige gemeinnützige Struktur („Fiscal Host“) zur Verfügung. „Klara Klartext“ sei ein Chatbot-Projekt entwickelt von Bernadette Smail aus Toronto und dem lokalen Team zusammen mit Sandra von den Omas Nord & Bund. Da viele Omas-Gruppen nicht gemeinnützig sind, nutzten sie WE AID als „gemeinnützige Hülle“, um Spenden zu sammeln und Gelder legal zu verwalten.
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