Der traditionsreiche Karl-May-Verlag aus Bamberg soll verkauft werden. Nach mehr als 100 Jahren soll der Familienbetrieb in andere Hände übergehen, so schreibt das Manager-Magazin. Bernhard Schmid ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter, jetzt sucht er einen neuen Verleger für den Betrieb.
Gegründet wurde der Karl-May-Verlag 1913 in Radebeul – unter anderem von Schmids Großvater: Euchar Albrecht Schmid hatte über Jahre regen Kontakt zu Karl May, nach einem langen Briefwechsel traf er ihn mehrmals persönlich. Nach Mays Tod war dessen Witwe als Rechteinhaberin ebenfalls an der Gründung des Verlags beteiligt. Später zog der Verlag nach Bamberg.
Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken von Karl May: Die Bücher mit ihren traditionellen grünen Einbänden und der goldenen Schrift sind ikonisch.
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