Die ehemalige First Lady der USA, Jill Biden, hat den Fernsehsender CBS in die eigenen vier Wände eingeladen. In einem Interview in Delaware spricht die 74-Jährige über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns.
Erstmals spricht Jill Biden über den geistigen Zustand ihres Ehemanns – und berichtet über das TV-Duell, welches den US-Wahlkampf 2024 entscheidend mitprägte. Eigentlich war es seit dem Ausscheiden aus dem Amt des US-Präsidenten ruhig geworden. Doch Jill Biden veröffentlicht bald ein neues Buch, „View from the East Wing“, das am Dienstag im US-Buchhandel erscheint. Als PR-Maßnahme lud sie deshalb CBS zu den Bidens nach Hause ein.
Im Gespräch mit CBS-Reporterin Rita Braver schildert die ehemalige Lehrerin ihre Perspektive auf das Wahljahr 2024. Joe Biden kandidierte für eine zweite Amtszeit; Kritiker warfen ihm einen Abbau der kognitiven Fähigkeiten vor. „Er alterte, aber wir altern alle“, sagt Jill über Joe. Leugnen tut sie seine Ausfälle jedoch nicht: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden –, aber ja, er wurde langsamer. Er wurde älter. Es ist ein sehr intensiver Job. Ich glaube, er lässt einen altern – und zwar schnell. Schau dir die anderen früheren Präsidenten an.“
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