Thema Iran: Verbaler Krieg bei Maischberger

vor 5 Monaten

Thema Iran: Verbaler Krieg bei Maischberger
Bildquelle: Tichys Einblick

Die geopolitische Hitzewelle aus dem Nahen Osten schlägt bis ins ARD-Studio hinein. Nach den massiven Luftangriffen Israels und der USA gegen den Iran, nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei und den Gegenangriffen der Iraner auf zivile Ziele in der Golfregion geht es um die Frage, ob das Mullah-Regime nun kippt oder ob der Westen in einen zermürbenden Dauerkrieg hineinstolpert.

Sahra Wagenknecht bezweifelt, dass man „Demokratie und Freiheit herbeibomben“ kann. Sie versucht, die Kriegspropaganda zu zerpflücken. „Man hat uns das Gleiche schonmal erzählt, in Afghanistan, im Irak…“, sagt die BSW-Gründerin. Der Angriff sei ein „unverantwortliches Verbrechen, das Trump hier begeht“, denn „ihm geht es überhaupt nicht um Demokratie“. Schließlich habe es bereits vor dem Schah einmal einen demokratisch gewählten Präsidenten gegeben, aber der sei weggeputscht worden. Selbst das Atomabkommen mit dem Iran habe Trump gekündigt. Wagenknecht habe nun „Angst, dass der Iran möglicherweise zerfällt“.

Bijan Djir-Sarai widerspricht vehement. Es dürfe „nicht passieren, dass sich Diktatoren durch das Völkerrecht geschützt fühlen“. Das Atomabkommen etwa sei „ein großer Fehler“ gewesen und Trump habe es während seiner ersten Amtszeit „völlig zu Recht aufgekündigt“. Denn im Schatten des Abkommens habe der Iran ein Raketenprogramm und „überall in der Region Schattenarmeen aufgebaut“. Für Djir-Sarai steht fest: „Die Iraner werden versuchen, unangreifbar zu werden. Indem sie Atomwaffen bekommen.“

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