Trump warnt vor Ablauf seines Ultimatums und kritisiert die NATO

vor 4 Monaten

Trump warnt vor Ablauf seines Ultimatums und kritisiert die NATO
Bildquelle: Tichys Einblick

Zum Krieg mit dem Iran warnte Trump: „Das gesamte Land kann in einer Nacht ausradiert werden. Diese Nacht könnte morgen sein.“ Bereits zuvor hatte er ein mögliches Angriffsszenario skizziert und betont: „Vier Stunden. Bomben. Explosionen.“ Nach seinen Worten würden dabei sämtliche noch bestehenden Kraftwerke im Iran zerstört. Gleichzeitig ordnete er seine Drohungen ein: „Will ich das machen: Nein. Aber ich werde es machen.“

Das Ultimatum, das nach Angaben aus Washington in der Nacht zu Mittwoch (um zwei Uhr morgens MEZ) ausläuft, erhöht den Druck auf die iranische Führung. Die US-Regierung fordert unter anderem neue Verhandlungen sowie die Wiederöffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormus. Diese Meerenge ist bekanntlich für den globalen Öl- und LNG-Handel von zentraler Bedeutung. Experten, unter anderem von der International Energy Agency, betonen regelmäßig, dass ein erheblicher Teil der weltweiten Öltransporte diese Route passiert. Die aktuelle Blockade hat bereits spürbare Auswirkungen auf die Energiemärkte und sorgt für steigende Preise – schon in wenigen Wochen könnten den europäischen Staaten Versorgungsengpässe drohen.

Bei seinem Medienauftritt verschärfte Trump auch seine Kritik am westlichen Militärbündnis: „Ich glaube, das ist ein Makel für die NATO, der niemals verschwinden wird.“ Gemeint ist die Nicht-Unterstützung der Verbündeten im Konflikt mit dem Iran. Trump hatte die NATO-Staaten frühzeitig aufgefordert, sich an einer Mission zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen: „Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen haben.“

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