Zu den unerschütterlichen Glaubenssätzen der woken Ideologie gehört die Intersektionalität. Man identifiziert tatsächliche oder angebliche Minderheiten, die marginalisiert und unterdrückt seien und begreift diese dann als Verbündete. Der gemeinsame Feind ist weiß, männlich, nichtlinks – also gemäß linker Diktion „rechts“.
Diese Herangehensweise bedingt, dass zusammengehören soll, was nicht zusammengehört. Namentlich zum Beispiel der Islam und sogenannte Queerness: Der Islam als Religion der benachteiligten außereuropäischen Migranten und LGBTQ als Bewegung der gleichfalls benachteiligten Menschen mit alternativem Sexualverhalten.
Insbesondere männliche Homosexualität ruft allerdings unter vielen Muslimen – ebenso wie queere Selbstdarstellung und die häufig damit einhergehende öffentliche sexualisierte Nacktheit – nicht bloß Abscheu hervor. Sie legitimiert in den Augen radikaler Muslime Gewalt bis hin zur bestialischen Ermordung.
Das stellt woke Linke vor ein Problem: Wird ein islamistisch motivierter Anschlag auf den Christopher-Street-Day verübt, darf dafür nicht der Islam verantwortlich sein.
Fast umgehend versuchten denn auch linke und woke Akteure, auf Biegen und Brechen einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf den Berliner CSD und „Rechten“ zu konstruieren. Grünenpolitiker Erik Marquardt lenkte vom Islam ab, indem er daran erinnerte, dass AfD-Politiker angeblich „Transgender ‚ausrotten‘ wollen“.
Der YouTuber Dara, Mitglied der Linkspartei, verbreitete, die AfD stecke „um ein paar Ecken“ selbst hinter solchen Taten. Er suggerierte einen Zusammenhang zu den bevorstehenden Wahlen – und dass womöglich Putin hinter dem Anschlag stecke.
Die Gefahr kommt also von rechts. Auch, wenn sie ganz offensichtlich nicht von rechts kommt.
TERROR AUF CSD: Ganz Berlin ist geschockt! Debatte über Gefährder I WELT STREAM










